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Januar 14, 2011
Das Einzige, was bei Hegelscher Dialektik und daraus abgeleiteten, daran anknüpfenden, angelehnten und ihr (wenn auch nur sprachlich und damit aber oft auch schon begrifflich) nachempfundenen Argumentationsrhetoriken sich aufhebt, ist die so genannte dialektische Methode, die Dialektik selber, womit sich allerdings – logischerweise – die auf sie gestützten Konstrukte in (heiße) Luft auflösen. Findet man in derlei Kon-Texten dennoch plausible (und zugegebenermaßen nicht selten brillante) „Herleitungen“ und Schlussfolgerungen, so beziehen diese ihr mögliches (weil noch zu be- oder widerlegendes) Wahrheitspotenzial „notwendig“ aus anderem als solcher Dialektik.
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November 6, 2010
Es gibt keinen Sinn außer dem, der ihn sucht.
32
November 6, 2010
Später Wurm verschläft frühen Vogel.
31
Juli 4, 2010
Es gibt im Sterbensfall eine demographische Gerechtigkeit durch den Ausgleich zwischen relativ geringem aber hoffnungsvoll wachsendem Bildervorrat der Jungen und relativ großem aber in schrumpfender Zeitspanne nutzbarem Bildervorrat der Alten.
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Juli 4, 2010
Schweigen ist sinnlos – es hört ja doch keiner zu!
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Dezember 12, 2009
Ein Gemeinwesen, das offensichlich und von vielen seiner Mitglieder offenbart, in Denken und Handeln auf Konkurrenz, (der Konkurrenz geschuldeten und Auslese begünstigende) Spezialisierung, Auslese (mit daraus resultierender Bevorteilung der „Besseren“ und Benachteiligung der „Schlechteren“) und daher notwendig physischer als auch psychischer Verdrängung der so erzwungenen Ungerechtigkeit und der damit verbundenen und sogar von vielen gewußten Schuld beruht, hat den Grundsatz von „Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit“ nicht auf seine Fahnen geschrieben, sondern bestenfalls noch auf (französiche Euro-) Münzen – was solche Werte nicht nur symbolisch als käufliche verrät.
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Oktober 4, 2009
Wettbewerb – in seiner seit langem vorherrschenden Form, als (dem Gläubiger unter „Zeitdruck“) geschuldeter und also von vornherein in mehrfachem Sinn schuldbeladener – belohnt, im Widerspruch zum Cliché „Motor der Volkswohlfahrt“, gerade jene menschlichen Verhaltensweisen, die anderes Leben (nicht nur in seiner Freiheit) einschränken, bis hin zur Vernichtung ausbeuten und letztlich mit ihm sich selbst (zu recht!) nur noch verachten und auch entsprechend „behandeln“ können – im Gegensatz zu solchen, nötiger denn je, die ein Wettbewerb von Liebe, einer notfalls „frei erfundenen“, empirisch nicht begründbaren Agape belohnen könnte.
27
September 11, 2009
Ohnmacht und Macht sind etymologisch, grammatikalisch, epistemologisch, ideologisch, historisch, physisch, mental … und kausal verbunden.
26
September 11, 2009
Die Wissenschaften sind Hilfswissenschaften – für Kunst.
25
September 3, 2009
Gewalt, faktisch oder latent (z. B. Gewaltphantasie als vermeintlich legitime Antwort auf faktische Gewalt), verwandelt unumkehrbar (wegen zu rächendem oder berechnetem „Schicksal“) Idee in Ideologie.